Flächensuche
Ein Rettungshunde-Team, bestehend aus einem RH und einem Rettungshundeführer (HF), ist in der Lage, in sehr kurzer Zeit, auch bei Dunkelheit, eine große Fläche abzusuchen. In der jährlich zu wiederholenden Flächenprüfung A müssen in einem dicht bewachsenen unübersichtlichen Waldgebiet von 15.000 bis 20.000 m² in maximal 20 Minuten zwei gut versteckte Personen gefunden werden.
Einige Teams stellen sich auch der B-Prüfung, bei der es eine unbekannte Anzahl von Personen (aber nicht mehr als fünf) zu finden gilt in einem Gebiet von 25.000 bis 30.000 m² Größe innerhalb von maximal 30 Minuten.
Zum Vergleich: Wird eine menschliche Suchkette gebildet, so erfordert es ca. 50 bis 100 Personen, die in gleicher Zeit die Arbeit nur eines Hundes und seines Hundeführers bewältigen.
Immer wieder geht es durch die Medien:
- "Die fünfjährige Susanne hat sich verirrt ..."
- "... vermisst wird seit gestern Abend ..."
- "Die Polizei bittet um Mithilfe bei der Suche nach Herrn ..."
Situationen, die jedem bekannt sind oder von denen man schon oft gehört hat. Schnelle Hilfe durch ausgebildete und geprüfte Rettungshundeteams kann Leben retten.
Beispiele für Flächensuchen durch Rettungshunde (RH) können sein:
- verwirrte Personen, die abgängig sind
- Kinder, die vermisst werden
- Suizidgefährdete
- Schockopfer nach Unfällen
- verunglückte Sportler, z. B. Jogger oder Reiter
- Wanderer, Pilzsammler, die sich verlaufen haben
